HOHENAU-Schule

Sicherheitskonzept

Erziehliche Maßnahmen / Prävention durch Eltern und Schule

– Kinder anhalten, sofort zu melden, wenn sie von einer fremden Person ange-
sprochen werden

– Kindern altersgerecht erklären, was bei einem Verbrechen geschieht

– Kinder warnen, mit unbekannten Personen mitzugehen

– das Selbstbewusstsein der Kinder stärken

– mit den Kindern kritische Situationen durchspielen (Rollenspiele):
„Anti-Hysterie-Training“

– Eltern bitten, im Krankheitsfall die Schule unverzüglich, spätestens
bis 8.15 Uhr  zu informieren, da sonst die Polizei verständigt wird

– Eltern bitten, ihr Kind nur bis zum Eingang zu bringen, nicht bis zum
Platz  zu begleiten

– auf Personen achten, die vom Auto aus die Schule beobachten

– auf Personen achten, die Schulbushaltestellen beobachten

– alle Erwachsenen in der Schule zu erhöhter Aufmerksamkeit aufrufen

– das Wahrnehmen von Personen üben und schärfen:
Wer läuft an mir vorbei?  Einander grüßen, einander bekannt machen, Anony-
mität entgegenwirken,  voneinander und umeinander wissen

– hinschauen: z. B. Wer hantiert mit Waffenkatalogen? Suizidäußerungen? Familienkrisen?
ggf. über Schulleitung Kontaktbeamten beauftragen

– fremde Personen ansprechen: Z. B. fragen, ob man ihnen behilflich sein kann,
ob sie etwas suchen, zu wem sie wollen

– bei nicht hinreichend geklärter Anwesenheit einer fremden Person diese auffor-
dern, die Schule unverzüglich zu verlassen, sich vergewissern, dass der
Aufforderung Folge geleistet wird, notfalls einen Kollegen oder eine Kollegin
holen oder die Polizei einschalten
ggf. den Ausweis zur Feststellung der Personalien verlangen, wenn nötig Polizei
zu Hilfe holen

– die Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen nicht nur zu Beginn, sondern
wiederholt überprüfen

– Kinder und Jugendliche grundsätzlich zu zweit zum Sekretariat,
zum Müllcontainer etc. gehen lassen

– darauf achten, ob Kinder und Jugendliche nach angemessener Zeit zurückkommen

– gefährdete Schüler beobachten, ggf. Beratungslehrer, Jugendamt einschalten,
Ankündigung Androhung ernstnehmen

Organisatorisches

– Alle Eingänge bleiben während der Unterrichtszeit ( 8.00 – 13.00 Uhr) verschlossen (Ausnahme: Große Pause). Besucher müssen klingeln und werden von der Video-Kamera am Haupteingang erfasst.

– Bei Alarmierung eines Rettungsdienstes (z.B. bei Unfall) ist ein Einweiser an die Türe zu
stellen

– Eingang aller Schüler durch die Aula, Beobachtung durch den Hausmeister

– Unterrichtsende: Lehrer beobachten Ausgänge, der Hausmeister die Bushaltestelle

– Ansprechpartner bei Notfällen für Personal, Eltern und Presse: Schulleiter, Stellver-
treter,  Sicherheitsbeauftragter
keine Einzelerklärungen von KollegInnen an die Presse!

– nicht belegte Klassenzimmer sind abzusperren (Fachunterricht, in Pausen usw.)

– Lehrer und Lehrerinnen beobachten die Toiletten

– Pausenaufsichten, Hausmeister, Reinigungskräfte und Schulbusfahrer achten auf verdächtige
Personen, auch an den Schulbushaltestellen

– Handwerker sind bei der Schulleitung anzumelden

– Ersthelfer: Herr Heininger, Frau Dück

– Als Training findet jährlich zusätzlich zum üblichen Feueralarm eine Räumung des
Gebäudes statt, wie sie im folgenden Teil für den Bedrohungsfall vorgesehen ist.

Räumung des Gebäudes

Im Brandfall:
– Alarmierung über Sirenen
– Alarmpläne in den Zimmern
– Sammelplatz: Sportplatz
– Nachrichtenstelle Schulleitung

Im Bedrohungsfall:
– Alarmierung nach Situation, z. B. Haussprechanlage, Boten
– Sammelplätze:
Schüler des Grundschulgebäudes und der Halle: Nordseite der Beurer Halle
Schüler des Hauptschulgebäudes: Ostseite des Feuerwehrhauses

Alle Lehrer prüfen Vollzähligkeit

– Meldung an Nachrichtenstelle
– Deckung bis zur Entwarnung beibehalten
– Schüler betreuen, beruhigen, Ängste auffangen

Nachrichtenstelle nach Situation:
– Schulleitung oder Gemeindeamt

Fluchtwege nach Situation:
– Hauptschulgebäude 3 Ausgänge
– Grundschulgebäude 2 Ausgänge
– Elternbenachrichtigung:
Nach Situation durch Schulleitung oder Gemeindeamt
Schüleradressen werden im Gemeindeamt vorgehalten

Anlaufstelle für Eltern: Gemeindeamt
– Betreuung der Eltern durch Schulleitung bzw. Gemeindeverwaltung

Notruf

Zentral über 110 (Polizei, Feuerwehr) Telefonverbindung mit der Polizei aufrechterhalten – nicht einhängen!
Benachrichtigung Kultusministerium (089-2186-2675)
Info Schulamt
Notfallseelsorger über Rettungsleitstelle 19222

Nachsorge

Beratungslehrer, Schulberatung Oberbayern Ost, Regionales Netzwerk (Kirche, Gesundheitsamt, Schulpsychologe, Jugendamt)

 

Günther Kessler, Schulleiter
HOHENAU-Schule Neubeuern
(Grund- und Mittelschule)

 

Aktualisierung: September 2016